Kita Stadtkäfer erhielt „Kneipp-Siegel“
Dies bedeutet, dass die Kita einen besonderen Fokus auf die naturnahe Gesundheitsförderung der Kinder nimmt.
Dies bedeutet, dass die Kita einen besonderen Fokus auf die naturnahe Gesundheitsförderung der Kinder nimmt.
Am 31.01.2026 war es soweit: Die Türen unserer Kindertagesstätte „Die Auenwaldentdecker“ des freien Trägers Kinderland 2000 GmbH standen offen. Ziel des Tags der offenen Tür war es, Familien, Freunden sowie alten Bekannten und Wegbegleitern unsere pädagogische Arbeit näherzubringen und einen umfassenden Einblick in unseren Kita-Alltag zu ermöglichen. Dabei sollte die Vielfalt unserer Konzeption ausführlich vorgestellt werden, wie zum Beispiel die vereinte Triade aus Musik, kreativer Gestaltung und Tanz, die Darstellung verschiedener pädagogischer Angebote in den vier
Jahreszeiten, die Eingewöhnung im Krippenbereich sowie unser Schlafkonzept im Kindergartenbereich und viele weitere Themen. Ebenso nutzten wir die Gelegenheit, unser Kinderrestaurant ab dem Kindergartenalter vorzustellen sowie die KiKom-App, um unseren Kindergartenalltag künftig noch stärker digital zu unterstützen.
Mit großem Stolz konnten wir außerdem zwei neu erworbene Zertifizierungen präsentieren. Zum einen die Zwergensprache , die die nonverbale Kommunikation im Kindergartenalltag aktiv unterstützt. Hierfür haben wir als Team interne Weiterbildungsmöglichkeiten genutzt und können den Alltag nun durch verschiedene Gesten begleiten. Die zweite Zertifizierung ist Fit4Future, ein Sport- und Gesundheitsprogramm, das uns in den nächsten zwei Jahren begleiten wird. Dabei stehen folgende Handlungsfelder im Mittelpunkt: psychische Gesundheit, Bewegung, Ernährung und digitale Medien.
Darüber hinaus stellten wir unsere Kindertagesstätte erstmals als Integrativkita vor. In diesem Zusammenhang wurden Fragen erörtert wie: Was bedeutet Integration? Wie kann Unterstützung aussehen? Wie wird Integration im pädagogischen Alltag umgesetzt? Wir durften viele bekannte Gesichter begrüßen – Familien, die unsere Einrichtung bereits besuchen, ebenso wie neue Familien, die einen Einblick in unsere pädagogische Arbeit gewinnen wollten. An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei allen Eltern, Großeltern und natürlich bei unseren Kindern bedanken, die unser Haus jeden Tag zu etwas ganz Besonderem machen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der „Auenwaldentdecker“


Die Entwicklung eines Schafes von seiner Zeugung bis zur Geburt dauert 5 Monate. Möchten wir zu Ostern Lämmer haben, schauen wir zuerst in den Kalender, auf welchen Tag der Ostersonntag fällt.
Wenn wir die anfänglichen Gegebenheiten des früheren Dorfes Möckern betrachten, so fällt auf, dass die Felder komplett nördlich der Hallischen Chaussee (der jetzigen Georg-Schumann-Straße) lagen, wobei sie nach Wiederitzsch zu ziemlich kräftig anstiegen.
Während das öffentliche Interesse über die Jahrzehnte abnahm, beschäftigen sich Angehörige, frühere Mitschülerinnen und Mitschüler sowie Anwohner aus dem Leipziger Nordwesten weiterhin mit den Ereignissen des Frühjahrs 1986.
Wer heute durch den Leipziger Nordwesten spaziert, begegnet an Straßenrändern und auf Grünflächen unscheinbaren, doch geschichtsträchtigen Granitsteinen. Die sogenannten Apelsteine erinnern an die heftigen Kämpfe, die während der Völkerschlacht im Oktober 1813 in und um Möckern tobten.
Wenn der „VIADUKT“, wie geplant, in der 2. Februarwoche erscheint, steuert der Karneval seinem Höhepunkt zu, denn der Rosenmontag fällt in diesem Jahr auf den 16. Februar. Dieser zeitige Termin liegt an dem frühen Osterdatum (5. April). Es ist schon eine seltsame Sache mit diesem Ostertermin, der bereits in der frühen Christenheit für viel Bewegung sorgte. Eine sehr ausführliche Beschreibung dazu findet man bei Wikipedia unter dem Stichwort „Osterdatum“. Man einigte sich im Jahr 325 auf dem Ersten Konzil in Nicäa darauf, dass der Ostersonntag der erste Sonntag nach dem sog. Frühlingsvollmond ist, also dem ersten Vollmond nach Frühlingsbeginn. Zur „Vereinfachung“ wird der Frühlingsanfang auf den 21. März festgelegt. Somit fällt der früheste Ostersonntag auf den 22. März, der spätestmögliche ist der 25.April. Als Kuriosum sei erwähnt, dass die orthodoxen Kirchen wegen des von ihnen genutzten Julianischen Kalenders einen bis zu 5 Wochen davon abweichenden Ostertermin haben.
Im Juni 2015 sprach sich Papst Franziskus für einen festen Ostertermin für alle Kirchen aus und schlug den zweiten Sonntag im April vor. Doch die Geschichte verlief im Sande, es blieb bei der bisherigen Regelung. Vor dem Osterfest liegt die vorösterliche, 40 Tage umfassende Fastenzeit (Karfreitag und Karsamstag einbezogen, ausgenommen sind die Sonntage), sie beginnt mit dem Aschermittwoch. In früheren Zeiten wurde den Besuchern in dem an diesem Tag stattfindenden Gottesdienst nach der Großen Beichte zum Zeichen ihrer Bußfertigkeit Asche aufs Haupt gestreut. Wenn sie aus der Kirche kamen, warteten schon Kinder mit Handfegern und sangen:
„Asche abkehrn, langes Lähm,
musst mir auch `n Dreier gähm.
Ä Dreier is zu wenig,
ich bin ä kleener Keenig.“
Dieser Bittgesang hatte sich bis in neuere Zeiten erhalten, auch ohne Bußgottesdienst und gestreute Asche. Mitbürger und Geschäftsleute hatten sich dann schon mit ein paar Süßigkeiten für die Abkehrer eingedeckt. Am Aschermittwoch endet die am 11.11. des Vorjahres begonnene Faschingszeit mit ihrem närrischen Treiben. Darüber, was sich da in früheren Zeiten hier abspielte, ist wenig überliefert. Nach der Napoleonischen Zeit wurden in Deutschland mehr und mehr Karnevalsumzüge organisiert. So fand in Köln 1823 der erste große Umzug statt. Wie es in Leipzig damals war, ist mir nicht bekannt. Der von mir geschätzte Möckernsche Ortschronist August Müller (geb. 1858) berichtete 1935 in einem Vortrag u. a.:
„Etwas erfreuliches konnte ich auch als 11jähriger mit erleben, die Betheiligung am Festzug des Leipziger Carneval. Es wurden 1869 durch den Dorfanzeiger Jungen nicht unter 10 Jahren gesucht. Selbige hatten sich in der großen FleischerGaße, Leipzig in „Stadt Frankfurt“ zu melden. Mehrere Jungen waren von Möckern dabei. Nachdem wir dort gemessen und gesundheidlich untersucht worden waren, wurden wir mit dem Bescheid entlassen, wer eine Zuschrift erhält, ist Theilnehmer. 3 Jungen waren wir dabei. Der Carneval begann immer am 2. Sonntag im Februar und so wurden wir bereits im Januar eininstruirt. Wir hatten uns in den alten „Wiener Saal“, der an der Pfaffendorfer Str. lag, einzufinden zum Exerzieren. Ein Herr Reichenbach war unser Exezier-Meister, wir erhielten dort etwas Warmes zu trinken und Würstchen und Semmel. Dann bekamen wir jeder ein paar neue Klapperhölzer und mußten ein Lied einstudieren. Wir wurden die „Klappergarde“ genannt. Den 1. Vers des Liedes habe ich noch im Gedächtniß. Er lautete:
Eine Garde kommt gezogen, Carneval,
Dieses Jahr zum 3. Mal, Carneval,
:|: In dem Dienste der Klapperia :|:
Ist die kleine Garde da, Carneval!
Der vorhergehende Sonntag war der Narren-Markt auf dem Königsplatz (jetzt Wilhelm-Leuschner-Platz) und Roßplatz, und die Kappenfahrt nach Eutritzsch, sowie die Einholung des Prinzen Carneval! Am Montag Morgen 8 Uhr war die Aufstellung des Festzuges an der Tauchaer (jetzt Rosa-Luxemburg-Str.) und vielen Nebenstraßen. Im alten Schützenhaus, heute Krystall-Pallast, wurden wir erst noch einmal richtig ausgewärmt, denn es war sehr kalt, wir bekamen dort Warmbier u. Würstchen m. Semmel und unsern Lohn, pro Mann, 15 Neugroschen. Wir marschierten hinter einen Almosenwagen, in daß die Bewohner der Straßen, aus den Fenstern das Geld hinein warfen. Was daneben fiel, hoben wir uns auf, aber es mußte schnell gehen, der nächste Festwagen war uns auf den Fersen. Längere Zeit vor dem Festzug hatten wir eine Hose und eine Jacke an einen Schneidermeister abzuliefern, die derselbe mit allerhand bunten Papier benähte. 20 Schneidermeister waren damit beschäftigt. Von 1867 – 1875 wurde der Carneval (mit Ausnahme von 1871) abgehalten. Der Carneval, war nach den Feldzügen von 1866, sowie auch nach 1870-71 wieder einmal etwas erheiterndes, was in die Mißgestimmten Gemüther der Bevölkerung getragen wurde. Und die Armen Leipzigs wurden an diesen Tagen recht reichlich bedacht. Auch Heute fehlt uns eigentlich eine derartige zeitweilige Stimmung!“

Ob es sich bei den erwähnten Klapperhölzern um die allseits bekannten Ratschen oder um etwas wie die jetzt erhältlichen „Clapperwoods“ handelte, kann man dem ansonsten sehr informativen Text leider nicht entnehmen. Soweit also August Müllers Bericht. Anfang der 1950er Jahre stellte man in Leipzig einen Rosenmontags-Umzug auf die Beine, zu dem viel des Volkes lief. Aber in der angespannten Wirtschaftslage war das wohl nicht willkommen, und ein „besorgter Arbeiter“ mahnte in der LVZ, dass man tagsüber unbedingt den Plan erfüllen müsse und erst danach feiern könne. So schlief die Sache wieder ein.
In den Schulen allerdings wurde teils ein Schulfasching gefeiert, teils organisierten die Klassen selbst ihren Fasching. Und in den Kulturhäusern in und um Leipzig gab es aktive Faschingsgruppen, die viel auf die Beine stellten (der Begriff „Verein“ war unüblich).
Text: Ulrike Kohlwagen
Seit mehr als vier Generationen begleiten wir Familien in Leipzig, Krostitz und Umgebung in Zeiten des Abschieds.
Es gibt wohl kaum jemanden in Wahren, der ihn nicht kennt. Rudolf (Rudi) Otto, seit 1988 eine Institution in Wahren.
Wie sie in der letzten Ausgabe lesen konnten, ist das Ziel vor der Grundschule am Auensee eine Verkehrsberuhigung zu erreichen. Die Demonstration und Aktionen vor der Schule gemeinsam mit den Eltern und den Vereinen vor Ort scheint nun Früchte zu tragen.